Abenteuer Archäologie - Eine Ferienwoche voller Entdeckungen vom 20.07. bis 24.07.2026
Fünf Tage lang ging es im Forum Saxonum auf eine große Reise durch die Vergangenheit. Unsere „Entdeckungsreise durch die Zeit“ begann mit der Geschichte des Lebens auf der Erde. Wir machten einen ersten großen Stopp in der Welt der Dinosaurier, erforschten Spurenfossilien und Dinonester, wobei wir gemeinsam der Frage nachgingen, weshalb die Spuren der gewaltigen Tiere im Stein erhalten blieben und was wir daraus über ihr Leben erfahren können.
Anschließend führte die Reise in die Steinzeit. Als Mammutjäger gingen die Kinder auf die Pirsch und erlebten, wie schwierig es gewesen sein könnte, ein so großes Tier aufzuspüren und zu erlegen. In einer geheimnisvollen, dunklen Höhle sprangen ihnen schließlich die bunten Tiere der steinzeitlichen Malereien entgegen. Die faszinierenden Bilder inspirierten die Kinder dazu, selbst solche Kunstwerke zu schaffen.
Von den Steinzeithöhlen ging es weiter in das alte Land Ägypten am Nil. Dort wartete eine geheimnisvolle Grabkammer darauf entdeckt zu werden. Die Kinder erforschten das Grab eines Pharaos und machten sich gemeinsam daran, die darin gefundenen Kostbarkeiten sorgfältig zu dokumentieren. Auch beim Aufbau einer Miniaturpyramide war Teamarbeit gefragt. Hier konnten die Kinder selbst erfahren, welche Herausforderung es gewesen sein muss, große Bausteine zur Baustelle und anschließend nach oben auf die Pyramidenspitze zu bringen.
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Zwischendurch gab es Snacks zur Stärkung für die Forscherinnen und Forscher -
Schließlich führte die Reise wieder ganz nah an die eigene Lebenswelt zurück. Denn auch unter unseren Füßen im Sandboden gibt es jede Menge zu entdecken: Perlen, Scherben und so manches rätselhafte Stück, bei dem erst einmal herausgefunden werden musste, was es eigentlich zu erzählen hat. Mit dem neuen Wissen konnten die Kinder dann auf Erkundungsreise in die Dauerausstellung gehen, um herauszufinden wie die Menschen an der Weser vor 1200 Jahren lebten.
So sammelten sich im Laufe der Woche nicht nur zahlreiche Funde, sondern auch jede Menge Fragen, Vermutungen und neue Erkenntnisse an. Zum Abschluss wurden die Kinder selbst zu Ausstellungsmachern: Sie entschieden, was sie zeigen wollten, bereiteten ihre Ergebnisse vor und präsentierten ihre Ausstellung am letzten Tag den zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern und Freunden.
Eine spannende Woche voller Entdeckungen ging damit zu Ende. Und eines haben die jungen Archäologinnen und Archäologen dabei ganz praktisch erfahren: Vergangenheit hinterlässt Spuren, manchmal tief im Boden, manchmal an Höhlenwänden und manchmal in einem kleinen Stückchen, das auf den ersten Blick ganz unscheinbar aussieht.
Wir bedanken uns bei der VGH-Stiftung und der Klosterkammer Hannover, die das Projekt mit ihrer Förderung ermöglicht haben.